← Ausgabe N°138
Sicherheit

Zero-Days: Der Schwarzmarkt für unbekannte Sicherheitslücken

Warum eine einzige Software-Lücke mehr wert sein kann als ein Einfamilienhaus, und wer in diesem Markt mit wem handelt.

Von der MacherPost-Redaktion 12.08.2026, 11:00 ♪ 32 Min Audio · 4'202 Wörter

Wer für Software-Schwachstellen zahlt, wie viel eine einzige Lücke kostet und warum der Markt 2026 trotz aller Aufklärung weiter wächst.

Am 8. Juni 2026 hat WhatsApp öffentlich gemacht, dass die israelische Firma NSO Group erneut versucht hat, Nutzerinnen und Nutzer mit der Spyware Pegasus anzugreifen, und zwar mitten in einem laufenden Gerichtsverfahren, in dem ein US-Gericht NSO per Verfügung verboten hat, WhatsApp überhaupt anzurühren. WhatsApp hat daraufhin einen Contempt-Antrag gegen NSO gestellt. Ein Monat später, am 16. Juli 2026, hat ein ehemaliger marokkanischer Geheimdienstmitarbeiter gegenüber OCCRP und The Guardian bestätigt, dass Rabat Pegasus systematisch gegen Hunderte Ziele im Inland einsetzt. Zwei Beispiele, die zeigen, wie der Markt für Software-Schwachstellen Mitte 2026 funktioniert: Er ist kleiner geworden, professioneller und sichtbarer angefochten, aber er verschwindet nicht. Wer verstehen will, warum Cyberangriffe immer wieder durchschlagen, muss diesen Markt verstehen. Er funktioniert nach eigenen Regeln, mit eigenen Preisen und einer klaren Hierarchie von Verkäufern, Vermittlern und Käufern.

7 Tage gratis weiterlesen

Der ganze Bericht. Mit Audio zum Hören.

Sie haben den Anfang gelesen. Testen Sie sieben Tage kostenlos: die komplette Tiefen-Recherche inklusive Audio-Fassung, jede Woche neue grosse Berichte aus 14 Themen und das volle Archiv. Kündigen Sie in der Testwoche, zahlen Sie nichts.

Jederzeit kündbar · Erinnerung vor Ablauf der Testphase · Bereits Abonnent? Anmelden

Noch nicht bereit? Holen Sie sich das kostenlose Morgen-Briefing — nur E-Mail, kein Konto nötig.

Mehr aus dieser Ausgabe

Weiterlesen

Alle 16 Themen →