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Geschichte

Die Ölkrise 1973: Wie ein Embargo den Westen verwundbar machte

Im März 2026 kletterte Brent über 100 Dollar nach Angriffen auf iranische Energieinfrastruktur. Vor 53 Jahren kostete ein arabisches Öl-Embargo die westliche Wirtschaft ein Jahrzehnt. Die Lehre von damals schreibt gerade die Gegenwart um.

Von der MacherPost-Redaktion 12.08.2026, 11:00 ♪ 33 Min Audio · 4'225 Wörter

Im März 2026 stieg Brent über 100 Dollar, ausgelöst durch den Iran-Krieg und Angriffe auf Energieinfrastruktur nahe Teheran. Vor 53 Jahren kostete ein arabisches Öl-Embargo die westliche Wirtschaft ein Jahrzehnt. Die Mechanismen von damals wiederholen sich, nur die Welt ist eine andere.

Im Oktober 1973 griffen Ägypten und Syrien Israel am höchsten jüdischen Feiertag gleichzeitig an. Israel erlitt anfangs schwere Verluste, stabilisierte die Front und ging mit amerikanischer Luftbrücke zum Gegenangriff über. Ein UN-vermittelter Waffenstillstand trat am 22. Oktober in Kraft, zerbrach aber einen Tag später. Der Krieg endete mit dem Disengagement-Abkommen im Januar 1974.

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