Weltweit entstehen wieder Kernkraftwerke. Die Schweiz steigt aus. Dieser Bericht zeigt, was im Sommer 2026 wirklich auf dem Tisch liegt.
Am 30. Juli 2026 schloss das US-Unternehmen Commonwealth Fusion Systems eine weitere Finanzierungsrunde über rund eine Milliarde US-Dollar ab. Insgesamt hat das Jungunternehmen aus Massachusetts damit etwa vier Milliarden Dollar von privaten Investoren eingesammelt. In der Geschichte der Kernenergieforschung hat kein Privatunternehmen zuvor eine vergleichbare Summe erhalten, übertroffen nur von staatlichen Megaprojekten wie ITER. Was hier passiert, ist keine Forschungsförderung mehr. Es ist industrielles Kapital, das auf einen Markt in den 2030er-Jahren wettet.