Die wichtigsten Signale des Tages: ein Erdbeben fordert Dutzende Tote in Südamerika, in Zürich beginnt der zweite Vincenz-Prozess, und die Schweiz bleibt im Griff einer langen Hitzewelle. Dazu: der Iran pokert um die Strasse von Hormus, ein Mordprozess um Tupac Shakur startet in Las Vegas, und die partielle Sonnenfinsternis am Mittwoch rückt näher.
Im Grenzgebiet zwischen Kolumbien und Ecuador hat am Sonntagabend (Ortszeit) ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 Häuser und Strassen verwüstet. Nach Angaben der kolumbianischen Behörden starben mindestens 50 Menschen, mehrere Dutzend wurden verletzt, die Zahl könnte weiter steigen. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Cali im Departamento del Cauca, das Beben war bis in die ecuadorianische Hauptstadt Quito spürbar. Präsident Gustavo Petro rief den Notstand für die betroffenen Regionen aus und ordnete die Mobilisierung des Militärs an. Mehrere Landstrassen sind unterbrochen, die Strom- und Wasserversorgung in mindestens 14 Gemeinden ist ausgefallen. Die Schweiz hat über das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ihre Reisehinweise für Westkolumbien verschärft. Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Region aufhalten, können sich über die kostenlose EDA-Helpline melden.