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Geschichte

Der Fall Roms: Was Imperien wirklich zugrunde richtet

Wie eine Genom-Studie aus dem Jahr 2025 die alte Völkerwanderungs-Debatte neu vermisst, und warum der Untergang des Weströmischen Reiches bis heute als Blaupause für den Niedergang grosser Mächte taugt.

Von der MacherPost-Redaktion 10.08.2026, 11:00 ♪ 33 Min Audio · 4'336 Wörter

Wie die Genomik die alte Völkerwanderungs-Debatte neu vermisst und warum der Untergang Westroms bis heute als Blaupause für den Niedergang grosser Mächte taugt.

Am 4. September 476 n. Chr. setzte der germanische Heerführer Odoacer den letzten weströmischen Kaiser ab, den kaum zwanzigjährigen Romulus Augustulus, und schickte die kaiserlichen Insignien nach Konstantinopel. Das Datum ist Konvention, kein präziser Schlusspunkt. Es zwingt aber zu einer Frage, die in den 1550 Jahren seither nicht verstummt ist: Wie kann ein Reich, das 400 Jahre lang den Mittelmeerraum beherrschte, in knapp hundert Jahren zerfallen, ohne dass ein einzelner Feind es militärisch erobert hätte?

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