Die zweite Augusthälfte hat die Börsen in Sommerlaune zurückgebracht, aber die Themenliste ist lang. Am Schweizer Mittagstisch dominieren vier Linien: der US-Arbeitsmarkt nach dem Juli-Report, eine ruhige, aber teure Gold-Rally, der Dauerzustand im Ukraine-Krieg und ein Sommerloch in Bern, das in Wahrheit kein Sommerloch ist. Hier ist, was bis zum Mittag zählt.
Der am Donnerstagabend (MEZ) veröffentlichte US-Job-Report für Juli 2026 sorgt am Freitag an den globalen Börsen für eine vorsichtige Eröffnung. Das Bureau of Labor Statistics hatte am Vortag die Beschäftigungsdaten publiziert, am Morgen zogen Notenbanker aus den USA und Europa nach. Die wichtigste Reaktion kam aus den USA-Langzeitrenditen, die seit dem Wochenbeginn leicht zurückkommen, während der US-Dollar seinen Erholungskurs vom Juli verliert. Für die Schweiz bedeutet das vor allem eines: sinkender Druck auf den Franken und Raum für eine ruhigere Zinsdiskussion vor der nächsten SNB-Sitzung im September. (BLS, Reuters)