Die US-Wirtschaft verliert im Juli überraschend 23'000 Stellen, während in Europa und der Schweiz die nächste Hitzewelle anrollt. Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan besiegeln einen Verteidigungspakt nach Nato-Vorbild. Und die Schweizer Post erhöht zum Jahreswechsel die Briefpreise.
Die US-Wirtschaft hat im Juli überraschend 23'000 Stellen abgebaut. Die Arbeitslosenquote sank zugleich leicht auf 4.1 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte (AP). Es ist der erste deutliche Beschäftigungsverlust seit Monaten; bislang waren die Arbeitgeber zwar zurückhaltend beim Einstellen, aber kaum beim Entlassen. Volkswirt Sal Guatieri von BMO Capital Markets sieht den Grund im «Iran-Krieg, der die Energiepreise nach oben getrieben und die Familienbudgets belastet hat». Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war zuletzt auf den niedrigsten Stand seit über 50 Jahren gefallen. Arbeitgeber, die nach den Lieferengpässen der Covid-Jahre jede Stelle doppelt prüfen, halten an ihrem Personal fest. Gleichzeitig berichtet der Lohnverarbeiter ADP für Juli über 7 Prozent mehr Lohn beim Jobwechsel, das stärkste Jahresplus seit fast einem Jahr. In den ersten sieben Monaten 2026 stellten US-Arbeitgeber im Schnitt 61'000 Personen pro Monat ein, nach nur 9'700 im schwachen Jahr 2025.