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Wissenschaft

Der Treibhauseffekt: Warum die Physik den Planeten warm hält und warum gerade jetzt jede Zehntel Grad zählt

Was Infrarotstrahlung, 427 ppm Kohlendioxid und 3,93 Watt pro Quadratmeter miteinander zu tun haben – und warum ein Bericht aus dem August 2026 nicht bei null beginnen kann.

Von der MacherPost-Redaktion 08.08.2026, 07:00 ♪ 39 Min Audio · 5'130 Wörter

Wie Infrarotstrahlung, eine Biegeschwingung bei 15 Mikrometern und 429 ppm Kohlendioxid zusammen das Wetter der nächsten Jahrzehnte bestimmen.

Im Juli 2026 lag die CO2-Konzentration über dem Mauna-Loa-Observatorium bei 429,12 ppm im Monatsmittel. Um 1750, am Startpunkt der Industrialisierung, waren es rund 278 ppm. Dieser eine Zahlenbogen von 278 auf 429 ist der Ausgangspunkt dieses Berichts. Was zwischen diesen beiden Werten physikalisch passiert, ist keine Vermutung, sondern eine der am besten vermessenen Grössen der modernen Naturwissenschaft. Wer verstehen will, warum 1,55 Grad über dem vorindustriellen Mittel kein Zufallswert sind, muss verstehen, wie ein Molekül aus einem Kohlenstoff und zwei Sauerstoffatomen die Strahlungsbilanz eines Planeten verschiebt.

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