Der Vormittag bringt widersprüchliche Signale aus Washington und Teheran, neue juristische Risiken für den Welthandel und konkrete Warnungen für Unternehmen. In der Schweiz stehen ein Legionellen-Ausbruch, die Hitze und ein Führungswechsel beim Meisterklub FC Thun im Fokus.
US-Präsident Donald Trump sagt, Washington und Teheran hätten Gespräche über ein Ende des monatelangen Konflikts wieder aufgenommen. Irans Aussenministerium widerspricht: Sprecher Esmail Baghäi erklärte, sein Land verhandle derzeit mit Oman über eine vorübergehende Route für die sichere Schifffahrt. Am Sonntag passierten nach Daten von Kpler 9 Schiffe die Strasse von Hormus, durch die vor dem Krieg rund 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls und Erdgases liefen. Die Differenz zwischen den öffentlichen Aussagen zeigt, wie fragil die diplomatische Pause bleibt. Für Europa und die Schweiz zählt jeder Fortschritt, weil die Route Energiepreise, Transporte und Versicherungsprämien direkt beeinflusst. Quelle: AP.