Der globale Transfermarkt hat 2025 einen Rekord aufgestellt, 13,11 Milliarden Dollar. Und ausgerechnet der kleine FC Thun ist Schweizer Meister. Wie passt das zusammen?
Im Jahr 2025 haben Fussballklubs weltweit so viel Geld für Spieler ausgegeben wie nie zuvor, insgesamt 13,11 Milliarden Dollar an Ablösen. Das entspricht einem Plus von über 50 Prozent gegenüber 2024. Knapp drei Milliarden davon zahlten englische Klubs, die mit Abstand grössten Nettokäufer des Planeten. Zeitgleich hat in der Schweiz der FC Thun seinen ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte geholt, gegen die übliche Hierarchie aus Basel, YB und Zürich. Dieser Bericht zeigt, wie der Konzentrationsmarkt an der Spitze funktioniert, warum England die Preise diktiert und warum Schweizer Klubs ausgerechnet davon profitieren.