Die UBS kommt aus den USA nicht zur Ruhe. Gleichzeitig ziehen Japan und die USA erstmals seit 15 Jahren gemeinsam am Devisenmarkt die Zügel an, in Basel wütet ein Legionellen-Ausbruch, und Tadej Pogacar kündigt schon die nächste grosse Rundfahrt an. Ein Überblick über den Tag.
Die US-Aufsichtsbehörden haben die UBS mit einem Bussgeld von 125 Millionen Dollar belegt, weil sie gegen Geldwäscherei-Vorschriften verstossen hat. Das US-Justizministerium und die Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) stufen die Grossbank als Wiederholungstäterin ein und ziehen die Sanktion deshalb schärfer als üblich. Hintergrund sind unzureichende Kontrollen bei der Identifizierung von Kunden und verdächtigen Transaktionen über die UBS-Tochter in den Vereinigten Staaten. Für die UBS ist es der zweite belastende US-Entscheid innert kurzer Zeit. Die NZZ schreibt, die Bank stehe damit weiter unter Druck, ihre Compliance-Architektur grundlegend zu überarbeiten, zumal die Behörden weitere Verfahren offen halten (NZZ, 03.08.).