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Technologie

Wearables und Sensoren: Wie die Welt sich selbst vermisst

Sensoren wandern vom Handgelenk in Brillen, Ringe und die Medizin. Der Wert entsteht in langen Datenreihen, während Qualität, Zweck und Aufsicht über den tatsächlichen Nutzen entscheiden.

Von der MacherPost-Redaktion 04.08.2026, 07:00 ♪ 42 Min Audio · 5'436 Wörter

Die Hardware wird austauschbar, die Software und die Daten werden zur Substanz. Wer den Markt 2026 versteht, schaut nicht auf Uhren, Ringe oder Brillen, sondern auf die Plattformen dahinter.

Im ersten Quartal 2026 sind weltweit 47,05 Millionen Wearables fürs Handgelenk ausgeliefert worden. Das ist fast ein Siebtel der Schweizer Bevölkerung, alle drei Monate, ein einziges Produktformat. Der Markt wächst nur noch leicht, 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig schiesst eine andere Kategorie um 167 Prozent nach oben, intelligente Brillen ohne Display, verkauften im selben Quartal rund 2,25 Millionen Stück. Wer hier nur Stückzahlen vergleicht, sieht zwei Märkte. Wer genauer hinschaut, sieht denselben Wandel an zwei Stellen: Die Hardware ist zur Eintrittskarte geworden, der Wert wandert in die Software, in die Daten und in die Modelle, die beides verbinden.

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