Schweizer Nationalfeiertag mit Tessiner Rekordtemperaturen, ein 6:0 in Thun, ein 25-Milliarden-Franken-Halbjahresgewinn der Nationalbank, der gescheiterte Investoren-Deal des Fifa-Präsidenten und ein versöhnliches Signal aus dem Nahen Osten.
Die Schweiz hat am 1. August ihren Nationalfeiertag gefeiert, und das Wetter hat die Feiern in den Südkantonen auf eine Probe gestellt, wie sie die MeteoSchweiz in dieser Form noch nie registriert hat. In Lugano, Bellinzona und Locarno kletterten die Temperaturen am Samstag auf über 36 Grad, vereinzelt mit Gewitter. Bundespräsident Guy Parmelin hielt in Brunnen die offizielle Ansprache und rief zur Beständigkeit auf. Sechs Bundesrätinnen und Bundesräte beschworen den Zusammenhalt. Eine Rede sorgte für Diskussionen: Aussenpolitiker Ignazio Cassis soll die Neutralität weiter gefasst haben als bisher. Das Sicherheitsdepartement sprach danach von einem Missverständnis. Die Armee feierte mit 1'200 Soldatinnen und Soldaten auf dem Bundesplatz. Für die Südschweiz war es einer der heissesten August-Tage seit Messbeginn.