Licht ist schneller als Strom. Entscheidend ist, dass ein Auto bei Sonne, Nebel und Staub seine Umgebung aktiv vermessen kann und nicht nur das Licht auswertet, das zufällig da ist.
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat Teslas Fahrsoftware «Full Self Driving» im März 2026 auf das Engineering Analysis Level hochgestuft. Geprüft wird, ob das System bei reduzierter Sicht andere Fahrzeuge vor dem eigenen Auto zuverlässig erkennt. Tesla setzt ausschliesslich auf Kameras. Waymo und andere grosse Betreiber fahrerloser Systeme kombinieren Kameras mit Photonik Sensoren, also mit Lasern, die ihre Umgebung aktiv vermessen. Dieser Bericht zeigt, was der physikalische Unterschied im Ernstfall ausmacht, welche Daten bis Ende Juli 2026 vorliegen und weshalb die Schweizer Regeln bereits auf Anwendungen warten, für die noch kein Fahrzeug zugelassen ist.