Ceuta, Kiew, ein Fifa-Knall und die Hitze über der Schweiz
Morgenausgabe 1. August: 60'000 Migranten in Ceuta, Infantino zieht Investorenpläne zurück, Raketen auf Kiew und die Schweizer Hitzewelle zum Bundesfeiertag.
Ceuta, Kiew, ein Fifa-Knall und die Hitze über der Schweiz
Ceuta und Melilla: 60'000 Migranten stürmen die spanischen Exklaven
Am Donnerstag sind nach Angaben der Bürgermeisterin von Ceuta, Cristina Pérez, innert Stunden rund 60'000 Menschen aus Marokko in die spanische Nordafrika-Exklave gelangt, die spanische Regierung spricht von einem «Angriff auf die territoriale Integrität». Bei der anschliessenden Welle nach Melilla, über den Grenzzaun und durchs Meer, starben nach bisheriger Zählung 57 Menschen, spanische Behörden gehen am Freitagabend davon aus, dass die meisten der Eingereisten bereits wieder zurück nach Marokko gelangt sind. Italiens Regierung hat die Aktivierung des Schengen-Suspensionsverfahrens gegenüber Madrid bekannt gegeben: Rom will Grenzkontrollen und Dublin-Überstellungen für Migranten aus Spanien bis auf Weiteres aussetzen. Der Fall ist die bislang grösste Migrationsbewegung über die 8,3 Kilometer lange EU-Aussengrenze bei Ceuta seit 2005.
Die Stadt musste ihr Stadtfest absagen, die spanische Polizei und die Guardia Civil wurden mit Verstärkung aus dem Festland zusammengezogen. In Rabat erklärte Innenminister Abdelouafi Laftit, die marokkanischen Sicherheitskräfte hätten die Lage wieder «unter Kontrolle» gebracht. Premier Pedro Sánchez berief für Freitagabend eine Sondersitzung des Kabinetts in Madrid ein, EU-Innenkommissarin Ylva Johansson forderte eine «gemeinsame europäische Antwort auf das organisierte Verbrechen der Schlepper». Hintergrund: Ceuta und Melilla liegen als einzige Landgrenzen der EU auf dem afrikanischen Kontinent, umgeben von Marokko, der Schutz der Grenzen ist seit Jahrzehnten ein politischer Dauerbrenner. Analysten werten den Vorfall als Vergeltung Marokkos für die anhaltende Weigerung Spaniens, die Westsahara-Frage im Sinn Rabat zu lösen (BBC, The Guardian).
Infantino zieht die Fifa-Investorenpläne zurück
Fifa-Präsident Gianni Infantino hat das Projekt «Fifa Forward Enterprise» (FFE) am Freitagabend um 00:30 BST formell begraben. Geplant war eine kommerzielle Tochter, an der externe Investoren Minderheitsanteile halten sollten; als Lead-Investor war Thrive Eternal um Joshua Kushner, Bruder von Trumps Schwiegersohn Jared, im Gespräch. Infantino hatte den 211 Mitgliedsverbänden insgesamt 40 Mio. USD (20 Mio. Vorschuss) im Gegenzug für ein Okay geboten, die Fifa-eigene Schätzung ging von Erlösen bis 10 Mrd. USD aus. Nachdem die Üfa mit ihren 55 Stimmen einen Boykott der WM beschlossen hatte und Concacaf (35) und AFC (46) folgten, war die Mehrheit gegen den Plan gesichert. Senior Adviser Carlos Cordeiro trat zurück, Infantino steht vor der Fifa-Wahl im März 2027 unter Druck.
Hintergrund: Mit FFE hätte Infantino die Fifa als unangefochten mächtigstem Sportverband der Welt dauerhaft privatwirtschaftlich finanzieren wollen, die Verbände wären einmalige Geldspritzen bekommen, langfristig hätte die Fifa aber Geschäftsteile verkauft, ohne dass die Verbände Mitbestimmung behalten hätten. Die Opposition formierte sich innert 72 Stunden, getragen von Trainer-, Spieler- und Fanverbänden auf allen Kontinenten. Im Weltfussball gibt es derzeit einen generationellen Konflikt zwischen der Fifa-Zentrale, die Infantino seit 2016 zur globalen Marke ausgebaut hat, und den Kontinentalverbänden, die traditionell mehr Mitsprache gewohnt sind. Mit dem Aus für FFE ist die Ebene vorerst blockiert, eine Reform der Fifa-Governance rückt näher (BBC Sport).
Russische Raketen auf Kiew: vier Tote, Eskalation der Angriffe
In der Nacht auf Samstag schlugen nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko und der KCMA russische ballistische Raketen in Kiew ein, mindestens 4 Menschen starben, 15 wurden verletzt, darunter 2 Buben im Alter von 13 und 17 Jahren. Treffer gab es unter anderem in einem Wohnhaus im Stadtteil Shevchenkivskyi und einem Lagerhaus in Darnytskyi, in mehreren Bezirken fiel der Strom aus. Der Angriff ist Teil einer seit Wochen anhaltenden Reihe russischer Raketenschläge auf die ukrainische Hauptstadt, Kiew fordert von Washington weitere Patriot-Abfangjäger. Nur 2 Tage zuvor war vermutlich eine russische Cruise-Missile in Polen eingeschlagen.
Hintergrund: Die ukrainische Luftverteidigung ist auf westliche Patriot-Systeme angewiesen, die Ukraine verfügt aktuell über vier vollständige Batterien, weitere sollen ab Spätsommer 2026 aus Deutschland und Rumänien geliefert werden. Russland wechselt gezielt auf ballistische Raketen, weil die Patriot-Abwehr für Marschflugkörper günstiger und technisch einfacher beherrschbar ist. Die EU-Aussenminister beschliessen am Montag in Brüssel ein neues Sanktionspaket gegen Russland, im Fokus stehen chinesische und indische Zwischenhändler für Dual-Use-Güter (BBC).
Gaza-Abkommen: Trump verkündet, Israel und Hamas blockieren
US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstagabend einen Deal zur «complete disarmament» der Hamas verkündet, der mit einem israelischen Rückzug von der «Yellow Line» verknüpft wäre. Die dem BBC vorliegenden Dokumente sehen vor, dass schwere Waffen, Produktionsstätten, Depots und Tunnel inventarisiert und unter Verwaltung des «Board of Peace» (NCAG) eingelagert werden. Israel stellt sich öffentlich quer: ohne «genuine disarmament» kein Abzug, die Hamas knüpft im Gegenzug ihre Waffenabgabe an einen vollständigen israelischen Rückzug. Eine formelle Bestätigung aus Jerusalem oder Gaza fehlt, UN-Generalsekretär António Guterres sprach von «the only good news in recent days».
Hintergrund: Die Yellow Line ist die zwischen Israel und Hamas ausgehandelte provisorische Demarkationslinie, an der sich die israelische Armee seit der Waffenruhe im Oktober 2025 entlang der fünf grösseren Städte im Gazastreifen aufhält. Die «Board of Peace» ist ein von Trump im Nahen-Osten-Plan eingesetztes Gremium unter US-Federführung, kein klassisches UN-Gremium. Ohne verbindliche Entwaffnung ist der geplante Rückzug der israelischen Truppen innert 60 Tagen politisch praktisch gesperrt. Aus Katar und Ägypten verlautete am späten Freitagabend, man arbeite an einer «vertrauensbildenden Sequenz», die beide Seiten schrittweise zur Zustimmung bringen solle (BBC News Live).
Waldbrand-Sommer 2026: Griechenland evakuiert Touristen, Spanien am Limit
In der Hafenstadt Agios Vasileios in der Region Viotia wurden am Freitag rund 500 Menschen, mehrheitlich Touristen, per Boot vom Hafen evakuiert, 200 weitere folgten am Nachmittag. Gleichzeitig wüten Grossbrände auf Kreta, Paros, Andros und Kalymnos. In Spanien sind 2026 nach vorläufigen Daten bereits über 200'000 Hektaren verbrannt, das Fünffache des Durchschnitts, der Brand bei Ávila ist der grösste registrierte in der spanischen Geschichte. In der Türkei zählt das Landwirtschaftsministerium seit Mittwoch 206 aktive Brände entlang der Mittelmeerküste, mehrere bei Antalya.
Hintergrund: Die Copernicus-Satellitendaten zeigen, dass der Juli 2026 in Süd- und Südosteuropa der drittheisseste seit Messbeginn 1991 war, die Brandfläche in der Mittelmeerregion liegt 38 Prozent über dem Zehnjahresschnitt. Die EU-Kommission hat den europäischen Katastrophenfonds aktiviert, Italien und Griechenland haben zusätzliche Löschflugzeuge aus Frankreich und Kroatien angefordert. Die Versicherer Munich Re und Swiss Re rechnen für 2026 nach vorläufigen Schätzungen mit Brandschäden von über 6 Mrd. EUR im Mittelmeerraum, ein neuerlicher Rekordwert (BBC).
Broad Peak: drei Tote nach Lawine, ein Bergsteiger vermisst
Am Donnerstag hat eine Lawine am Broad Peak (8'047 Meter) auf der pakistanisch-chinesischen Grenze eine zehnköpfige Expedition des nepalesischstämmigen Star-Bergsteigers Nirmal Purja («Nimsdai») getroffen. Bisher identifiziert: die US-Amerikanerin Mallory Geis (39, San Antonio, Texas), die Omanerin Nadhira Ahmed Abdullah Al Harthy und der Nepalese Pur Bahadur Gurun. Der pakistanische Bergsteiger Sohail Sakhi wird weiter vermisst, der Alpine Club of Pakistan koordiniert die Such- und Rettungsaktion. Die Tour war als «commercial elite»-Expedition auf der Standardroute über den Nordwestgrat angesetzt, Nimsdai hatte die Gruppe persönlich angeführt.
Hintergrund: Der Broad Peak gehört zu den fünf 8'000ern im Karakorum, die ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen werden können, ist aberlawinengefährdet. In der Saison 2026 sind am Broad Peak laut dem Alpine Club bisher drei Expeditionen mit insgesamt 28 Bergsteigern unterwegs, die Lawine war die folgenschwerste seit 2019. Nimsdai hatte 2019 als erster Mensch alle 14 Achttausender innerhalb von sechs Monaten bezwungen, sein Nimsdai-Operativen-Team betreut in Pakistan rund 40 Expeditionen pro Jahr (BBC).
Peru: Verfassungsgericht hebt Urteil gegen Ex-Präsident Humala auf
Perus Verfassungsgericht hat das 15-jährige Urteil gegen den ehemaligen Präsidenten Ollanta Humala (Amtszeit 2011 bis 2016) wegen Geldwäsche aufgehoben und das gesamte Verfahren für null und nichtig erklärt. Humalas Anwälte hatten geltend gemacht, die Spenden für die Wahlkämpfe 2006 und 2011 seien kein Geldwäsche-Tatbestand. Das Verfahren kreiste um 3 Mio. USD von Odebrecht und 200'000 USD von der Chávez-Regierung. Humala sass seit 2025 im Barbadillo-Gefängnis in Lima, die Freilassung steht bevor. Seine Frau Nadine Heredia war im selben Fall verurteilt worden und lebt seit letztem Jahr mit Asyl in der brasilianischen Botschaft in Lima.
Humala ist der vierte ehemalige peruanische Präsident, der in den Odebrecht-Korruptionsskandal verwickelt war: Alejandro Toledo verbüsst eine über 20-jährige Strafe in den USA, Alan García nahm sich 2019 das Leben, bevor die Polizei ihn festnehmen konnte, Pedro Pablo Kuczynski wurde per Amtsenthebungsverfahren aus dem Amt entfernt. Die Entscheidung des Verfassungsgerichts gilt als politisch heikel, Präsidentin Dina Boluarte steht unter Druck, gleichzeitig weitet die Generalstaatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen aktuelle Kongressabgeordnete aus (BBC).
USA: Anklage im Reflecting-Pool-Fall fallengelassen
Die US-Staatsanwälte haben die Klage gegen den früheren olympischen Kanuten David Hearn wegen angeblicher Sachbeschädigung am Lincoln Memorial Reflecting Pool in Washington fallen gelassen. Ein Gerichtsdokument vom 1. August hält fest, der Schaden sei Folge einer «rushed and botched installation» durch einen von Donald Trump direkt beauftragten Auftragnehmer und stamme nicht von Vandalen. Die Sanierung hatte 16 Mio. USD gekostet, das Budget lag ursprünglich bei unter 2 Mio. USD, der Auftrag war ohne reguläre Ausschreibung vergeben worden. Trump hatte den Schaden zuvor «sick, deranged vandals» zugeschrieben. Hearn drohten bis zu 10 Jahre Haft, mindestens drei weitere Personen waren angeklagt, fünf erhielten Bussgelder, deren Folgestatus ist noch unklar.
Hintergrund: Der Auftrag war laut National Park Service Teil eines Sammelpakets für die «America 250»-Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der USA am 4. Juli 2026. Die republikanische Gouverneursvereinigung hatte den Pool ursprünglich für 1,8 Mio. USD sanieren lassen, die Regierung Trump stockte den Auftrag um den Faktor 9 auf, ohne dass neue Leistungen bestellt wurden. Die Demokraten im Kongress fordern vom Innenministerium Einsicht in die Vergabeakte (BBC).
Deutschland: KI-Boom kostet, Bundesregierung hält an EUDI-Wallet fest
Die grossen US-Techkonzerne haben nach Erhebungen von Heise Online und der New York Times gemeinsam mehr als 1 Bio. USD in den Ausbau von KI-Infrastruktur investiert, alleine Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft. Bei Amazon lief parallel ein internes KI-Projekt «katastrophal teuer» aus dem Ruder, Kostentreiber war laut iX Magazin fehlende Kostenkontrolle. In Berlin hält die Bundesregierung unterdessen am Start der EUDI-Wallet für Anfang 2027 fest: Trotz Berichten über Chaos bei den Piloten soll die digitale Identitäts-App im ersten Halbjahr 2027 für erste Bürgerdienste verfügbar sein. Die Schweiz beobachtet das Vorhaben aus Bundesbern als Drittstaat, eine Schweizer Lösung ist nicht direkt kompatibel.
Hintergrund: Die EUDI-Wallet soll Bürgern den digitalen Ausweis samt Mobilitätsführerschein und elektronischen Gesundheitsdaten in einer App bündeln. In Deutschland wird die Spezifikation gerade von der Bundesdruckerei und dem ITZBund umgesetzt, in der Schweiz hat der Bund im Mai 2026 die E-ID Light auf E-ID 2.0 angepasst, eine gegenseitige Anerkennung ist im Sinn des Abkommens von 2024 vorgesehen, aber noch nicht operativ. Bundeskanzler Friedrich Merz verteidigte die Pläne als «alternativlos für einen wettbewerbsfähigen Standort», die Opposition wirft der Regierung «Hochrisikobeschaffung ohne Kosten-Nutzen-Analyse» vor (Heise Online).
Schweiz: Hitzewelle und hohe Waldbrandgefahr zum 1. August
MeteoSchweiz warnt in seinem Bulletin vom 31. Juli vor einer «markanten Hitzewelle» in den Niederungen, die mindestens bis Mittwoch, 5. August, andauert. Temperaturen von 32 bis 36 Grad sind in Genf, Basel, Zürich und im Tessin zu erwarten, die Waldbrandgefahr ist in den meisten Kantonen gross bis sehr gross. Eine Mehrheit der Kantone hat Feuerverbote im Freien erlassen, der Bund ruft zu erhöhter Vorsicht bei 1.-August-Feuern auf. Der meteorologische Sommer 2026 gehört nach vorläufigen Vergleichswerten zu den drei wärmsten seit Messbeginn 1864.
Hintergrund: Die Kantone Wallis, Waadt, Freiburg und Graubünden haben die Waldbrandgefahr auf Stufe 4 von 5 gesetzt, die höchste im Sommer 2026. Die BKW, Axpo und Alpiq verzeichnen eine stark steigende Stromnachfrage aus Kühlung, die Wasserkraftreserven in den Magazinseen liegen aber über dem Zehnjahresschnitt. Bundespräsident Guy Parmelin hält am Abend die 1.-August-Festrede auf dem historischen Platz der Appenzeller Landsgemeinde in Hundwil (Appenzell Ausserrhoden), er wird dabei nach eigenen Angaben auf die Sicherheit der Stromversorgung und die geopolitische Lage eingehen (MeteoSchweiz, Schweizerische Eidgenossenschaft).
Schweizer Fussball: Basel, Zürich und Thun bestreiten den 1.-August-Abend
Die Super League startet mit drei Spielen in das Wochenende: um 18:00 Uhr empfängt der FC Basel Lausanne-Sport, parallel spielt der FC Zürich gegen Servette, um 20:30 Uhr trifft Thun auf den BSC Young Boys. Für YB ist es das erste Pflichtspiel nach der Abreise von João Pessoa, Trainer Giorgio Contini steht nach der 0:1-Auftaktniederlage vom letzten Wochenende gegen Lugano unter Druck. Der FC Basel hat drei Neue im Kader, der neue Stürmer dominierte am Mittwoch das Testspiel gegen Augsburg mit drei Toren. Parallel beginnt um 14:40 Uhr die Frauen-Tour de France mit der ersten Etappe, Zielort ist am frühen Abend.
Hintergrund: In der Super League gilt in der Saison 2026/27 eine neue Ausländerregelung mit maximal 14 nicht-europäischen Profis im Kader, was die Vereine bei Transfers in defensive Strategien zwingt. YB will mit dem Verkauf des brasilianischen Stürmers João Pessoa für kolportierte 8 Mio. EUR den eigenen Nachwuchs fördern, der FC Zürich seinerseits hat mit Servette einen Hochkaräter zu Gast, der vergangenes Wochenende 4:0 gegen Winterthur gewann. Die Frauen-Tour de France führt über acht Etappen durch Frankreich, mit Start und Ziel sind es 1'110 Kilometer, die Schweizer Favoritin ist Marlen Reusser (SRF Sport).
Ausblick auf den Tag
Im Inland stehen die Polit-Gipfel der 1.-August-Feiern im Mittelpunkt, Bundespräsident Guy Parmelin hält die Bundesfeierrede in Hundwil. In den Wirtschaftsdaten wird um 11:00 Uhr der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone im Juli publiziert, der Konsensus erwartet 50,8 Punkte nach 50,6 im Juni. Am Abend schliessen die US-Börsen nach einem holprigen Juli, die Spannung vor dem Arbeitsmarktbericht am Freitag nächster Woche ist spürbar. In Israel läuft die 60-Tage-Ultimatum-Frist für ein Gaza-Abkommen, in Kiew die nächste Nacht unter russischem Raketenbeschuss. Die nächste reguläre Nachrichtenausgabe erscheint um 12:00 Uhr.
Die Märkte heute
Der Goldpreis in US-Dollar pro Unze steht aktuell bei 4'098,60. Das ist ein Gewinn von 0,59 Prozent seit dieser Woche.
Der MSCI World Index notiert bei 4'847,88 Punkten. Das ist ein Gewinn von 1,09 Prozent seit heute Morgen.
Der Bitcoin-Kurs in US-Dollar liegt bei 62'995. Das ist ein Verlust von 1,94 Prozent in den letzten 24 Stunden.
Der Euro zum Schweizer Franken steht bei 0,9304, der US-Dollar zum Franken bei 0,8101 (EZB-Referenz vom 31. Juli 2026).