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KI

China gegen das Silicon Valley: DeepSeek, Qwen und die Aufholjagd

Wie zwei Hangzhou-Konzerne das KI-Gleichgewicht zwischen Washington und Peking neu vermessen

Von der MacherPost-Redaktion 31.07.2026, 07:00 ♪ 33 Min Audio · 4'251 Wörter

DeepSeek und Qwen haben zwischen 2024 und 2026 die Spielregeln verschoben. Nicht die Benchmarks allein, sondern eine offene Veröffentlichungsstrategie, die westliche Geschlossene-Modelle unter Druck setzt.

Im Sommer 2026 steht ein Befund, der die Tech-Welt seit zwei Jahren umtreibt: Der Abstand zwischen den besten KI-Modellen aus den Vereinigten Staaten und denen aus China ist so klein geworden, dass die bisherige Rangordnung an Aussagekraft verliert. Der Stanford AI Index 2026 formuliert die Tendenz so, dass die Modell-Leistungsspitze zwischen den USA und China praktisch gleichauf liegt. Der Wert, der den meisten Schlagzeilen zugrunde liegt, stammt aus dem Vergleich der besten verfügbaren Modelle aus beiden Ländern auf einer Reihe standardisierter Tests und liegt für März 2026 im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Diese Zahl markiert eine Wende. Was sie konkret antreibt, welche Akteure sie tragen und welche Verschiebung sie in der Industrie auslöst, steht in den folgenden Abschnitten.

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