Die Schweiz steht am Mittwoch im Griff einer Hitzewelle mit Spitzen von 36 Grad. Gleichzeitig erschüttert ein Erdbeben den Südwesten Japans, die UBS legt ein Rekordquartal vor, und der Streit um den FIFA-Investorendeal erreicht eine neue Stufe. Der Mittagsüberblick über die wichtigsten Signale des Tages.
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7.1 hat am Mittwoch den Südwesten Japans erschüttert. Nach Angaben von Premierministerin Sanä Takaichi starben mindestens 13 Menschen, zahlreiche weitere werden verletzt oder vermisst. Im Südwesten stürzte ein Einkaufszentrum ein, mehrere Häuser und Strassen wurden zerstört. Auto- und Chiphersteller mussten vorsorglich die Produktion stoppen, auch grosse Halbleiterfabriken in der Region nahmen den Betrieb vorübergehend herunter. Die japanische Regierung hat Rettungsmannschaften in die betroffene Region entsandt, Behörden sprechen von einem Wettlauf gegen die Zeit, um Verschüttete aus den Trümmern zu befreien. Japan liegt am pazifischen Feuerring und wird regelmässig von schweren Erdbeben getroffen; die Bauvorschriften gelten als die strengsten der Welt, dennoch richten Beben dieser Stärke regelmässig schwere Schäden an. Die Katastrophe trifft die ohnehin angeschlagene japanische Wirtschaft in einer Phase, in der die Industrieproduktion ohnehin unter Druck steht (BBC, SRF, Spiegel).