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KI

Wer am KI-Boom verdient: Die Wertschöpfungskette seziert

Von EUV-Litographie in Veldhoven bis zu 965-Milliarden-Bewertungen in San Francisco — eine Anatomie des grössten Investitionsprogramms der Tech-Geschichte, festgemacht an Bilanzen, Verträgen und den Namen, die man sich merken muss.

Von der MacherPost-Redaktion 27.07.2026, 07:00 ♪ 37 Min Audio · 4'825 Wörter

Warum der aktuelle Tech-Boom keine Software-Revolution ist, sondern eine Industrie, die von sechs Firmen getragen wird. Eine Anatomie der Verträge, die den grössten Investitionszyklus der Tech-Geschichte zusammenhalten.

Wer im Sommer 2026 verstehen will, wo das Geld im KI-Boom fliesst und wer es wieder zurückbekommt, muss eine Kette sezieren, nicht einen Markt. Der Boom ist nicht das Werk vieler kleiner Firmen. Er ruht auf sechs Knoten: einem Chiphersteller, einer taiwanesischen Foundry, einem niederländischen Lithographie-Monopolisten, vier Hyperscalern und drei Model-Laboren. Was sie verbindet, sind nicht freie Marktentscheidungen, sondern Verträge, die sich gegenseitig finanzieren. Wer aus dieser Kette ausbricht, verliert Compute. Wer einsteigt, zahlt mit Abhängigkeit. Das ist die These dieses Berichts.

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