Guten Morgen. In der Nacht und am frühen Sonntagmorgen verdichten sich die Krisen-Signale aus Europa und der Welt. Ein Überblick in elf Punkten.
In Südwesteuropa wüten weiterhin schwere Waldbrände. Über 300.000 Menschen mussten im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Spanien ihre Häuser verlassen, wie die BBC unter Berufung auf regionale Behörden berichtet. Frankreich registriert nach Regierungsangaben die grösste verbrannte Fläche seiner Geschichte; rund 28.000 Hektar Wald und Buschland wurden innerhalb von 48 Stunden ein Raub der Flammen, mehr als doppelt so viel wie im bisherigen Rekordjahr 2022. Die Schweiz entsendet zur Unterstützung ein Kontingent von 38 Feuerwehrleuten nach Bordeaux, wie die NZZ am Morgen schreibt. Es handelt sich um eine zweite Rotationsstaffel nach einem ersten Einsatz im Juni. Spanische Feuerwehrbehörden gehen davon aus, dass die Brände frühestens Mitte kommender Woche unter Kontrolle gebracht werden können. Die EU-Kommission aktivierte am Samstagabend das Katastrophenschutzverfahren mit Sitz in Brüssel.