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Trump hält die Iran-Schraube fest, Brüssel und Brücken-Abriss in Nordamerika

Iran-Verhandlungen unter Beschuss, Google-Busse eskaliert Handelsstreit mit EU, Gordie-Howe-Brücke ohne US eröffnet, Waldbrände in Südeuropa.

Von der MacherPost-Redaktion 25.07.2026, 04:00 ♪ 14 Min Audio · 1'791 Wörter

Die Nacht brachte zwei gewichtige Signale aus Washington: Im Nahen Osten hält Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran aufrecht, gleichzeitig eskaliert der Streit mit der Europäischen Union um eine Google-Busse in Milliardenhöhe. Unterdessen eröffnete die Gordie-Howe-Brücke zwischen Windsor und Detroit ohne amerikanische Beteiligung, in Pakistan starben bei einem Angriff auf einen Sicherheitsposten 27 Menschen, und der Internationale Strafgerichtshof hat seinen Chefankläger Karim Khan nach Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens entlassen. Der Morgen zeigt zudem einen sehenswerten Sport-Tag: Tadej Pogacar eroberte die Alpe d'Hüz, St. Gallen schockte Benfica, und LeBron James wechselt nach Philadelphia. Hier ist die Übersicht, was die Schweiz am 25. Juli 2026 wissen muss.

Die US-Regierung führt ihre Angriffe auf iranische Stellungen fort und sucht parallel den Weg an den Verhandlungstisch. Am späten Donnerstagabend stoppte das US-Militär nach Angaben des Senders CBS einen Tanker mit Ziel Iran im Arabischen Meer, das Pentagon bestätigte den Einsatz (Reuters, NZZ). Gleichzeitig erklärte Präsident Donald Trump am Donnerstagabend (Ortszeit Washington), die USA seien "locked and loaded", ein angekündigter massiver Schlag könne aber unnötig werden, wenn die Gespräche mit Teheran fortgesetzt würden (Al Jazeera). Teheran reagiert mit Drohgebärden: Irans Aussenminister Abbas Araghchi sagte am späten Donnerstag in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede, sein Land "fürchte niemanden" und lasse sich nicht unter Druck setzen (Al Jazeera). Berichte über iranische Drohnenangriffe auf US-Stützpunkte in Kuwait, Bahrain und Jordanien sind bislang nicht unabhängig bestätigt, die Lage bleibt unübersichtlich (Al Jazeera). Hintergrund: Die Vorfälle fallen in eine ohnehin angespannte Lage an der Strasse von Hormus, einem Nadelöhr für rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels (Spiegel).

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