Der Iran-Krieg tritt in eine kritische Phase: Die USA fliegen die zehnte Angriffsnacht in Folge, gleichzeitig öffnen die Huthi eine zweite Front gegen saudische Tanker im Roten Meer. Das Pentagon hat nach Angaben der «New York Times» Dutzende Verletzungen amerikanischer Soldaten zunächst verschwiegen. In Europa treibt der britische Premierminister Andy Burnham seine erste grosse Entscheidung voran und entlastet Haushalte bei den Energiekosten. Die Schweiz meldet unterdessen solide Halbjahreszahlen bei Julius Bär und der Walliser Kantonalbank, und Siemens erhält einen Milliardenauftrag aus Italien.
Die US-Luftwaffe hat in der Nacht auf Dienstag zum zehnten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen. Die Angriffe richteten sich nach Angaben der Nachrichtenagentur AP gegen Einrichtungen der iranischen Revolutionsgarden. Auslöser war ein Drohnenangriff auf den US-Stützpunkt al-Usayfir in Kuwait, bei dem am Wochenende drei US-Soldaten getötet wurden. Iran feuerte Vergeltungsraketen auf Bahrain und Kuwait, wo nach Angaben der «The National» mehrere Kraftwerks- und Entsalzungsanlagen vorübergehend vom Netz gingen. Die Eskalation trieb die Benzinpreise in den USA über die Marke von 4 Dollar pro Gallone (AP, «The National», «Handelsblatt»).