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Welt

Lateinamerikas Pendel: Warum der Kontinent gerade zwischen links, rechts und Drogenökonomie zerrieben wird

Zwischen Kast in Chile, Maduro in Caracas und dem PCC in São Paulo verschiebt sich Südamerika so rasch wie seit dem Ende der Militärdiktaturen nicht mehr. Drei Schichten konkurrieren um die Macht: populistische Rechte, hartleibige Linke und kriminelle Parallelstrukturen.

Von der MacherPost-Redaktion 22.07.2026, 07:00 ♪ 33 Min Audio · 4'346 Wörter

Warum rechte Wahlerfolge in Lateinamerika weniger über Ideologie verraten als über die Erosion staatlicher Autorität.

José Antonio Kasts Wahlsieg in Chile im Dezember 2025 passt in eine Serie politischer Machtwechsel. Auch Javier Milei in Argentinien, Daniel Noboa in Ecuador und Rodrigo Paz in Bolivien profitierten vom Vertrauensverlust ihrer Vorgänger. Hinter den unterschiedlichen Ländern steht dieselbe Kernfrage: Kann der Staat Sicherheit, Recht und wirtschaftliche Verlässlichkeit noch gewährleisten?

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