Photovoltaik wurde durch industrielle Lernkurven, geringeren Materialeinsatz und chinesische Überkapazitäten historisch günstig. Den grössten Vorteil haben jene Käufer, die billige Module mit Kapital, Flächen, Netzanschluss und passendem Verbrauch verbinden.
Photovoltaik ist die günstigste neue Stromquelle, die grosse Volkswirtschaften in den letzten Jahren dazubauen konnten. Im Juni 2026 deckte Solar in der EU nach Daten von Ember zeitweise rund ein Viertel des Stroms ab und war damit erstmals die grösste einzelne Quelle. Möglich wurde dieser Aufstieg durch jahrzehntelanges industrielles Lernen. Der aktuelle Tiefpreis hat jedoch eine zweite Ursache: ein weltweites Überangebot, das Hersteller unter Druck setzt und Käufer begünstigt. Wer aus billigen Modulen tatsächlich Strom macht, gewinnt.