← Ausgabe N°138
KI

KI-Regulierung weltweit: EU, USA und China im Vergleich

Wer das Training der Maschinen bestimmt, bestimmt das nächste Jahrzehnt der Wirtschaft. Ein Blick in die drei grossen Rechtsräume zeigt: alle regulieren, aber jedes auf seine Art.

Von der MacherPost-Redaktion 20.07.2026, 07:00 ♪ 34 Min Audio · 4'454 Wörter

Dreizehn Tage vor dem Stichtag des EU AI Act verschieben sich die Gewichte zwischen Brüssel, Washington und Peking. Wer ein KI-Produkt baut, das in mehr als einem dieser Märkte läuft, muss jetzt sortieren.

Am 2. August 2026 wird der Grossteil des EU AI Act allgemein anwendbar. Das ist kein Compliance-Datum wie jedes andere. Es ist der Moment, in dem die EU ihren Anspruch auf eine globale KI-Ordnung erstmals vollständig einlöst. Das geschieht über bindende Pflichten für jedes Unternehmen, das ein KI-System oder ein GPAI-Modell auf dem EU-Markt anbietet, in Betrieb nimmt oder in der Union nutzt. Der Sitz des Anbieters spielt keine Rolle. Ein in Kalifornien entwickeltes Modell, das in Zürich eingesetzt wird, fällt ebenso darunter wie ein chinesisches System, das in Frankfurt ausgerollt wird. Das ist der Brüsseler Effekt in Reinform: ein grosser Binnenmarkt exportiert seinen Standard über Marktattraktivität.

7 Tage gratis weiterlesen

Der ganze Bericht. Mit Audio zum Hören.

Sie haben den Anfang gelesen. Testen Sie sieben Tage kostenlos: die komplette Tiefen-Recherche inklusive Audio-Fassung, jede Woche neue grosse Berichte aus 14 Themen und das volle Archiv. Kündigen Sie in der Testwoche, zahlen Sie nichts.

Jederzeit kündbar · Erinnerung vor Ablauf der Testphase · Bereits Abonnent? Anmelden

Noch nicht bereit? Holen Sie sich das kostenlose Morgen-Briefing — nur E-Mail, kein Konto nötig.

Mehr aus dieser Ausgabe

Weiterlesen

Alle 16 Themen →