Das Mittags-Update vom 15. Juli 2026: US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf den Iran mit Drohungen gegen Brücken und Kraftwerke, während China im zweiten Quartal so langsam wächst wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. In Spanien erreicht die Fussball-Nati erstmals seit 2010 wieder einen WM-Final. Und in der Schweiz zwingt ein Sturm in Luzern und Solothurn Dutzende Menschen in Notunterkünfte.
US-Präsident Donald Trump hat am Dienstagabend (Ortszeit) im amerikanischen Fernsehen offen mit Angriffen auf iranische Brücken und Kraftwerke gedroht, sollte Teheran die seit Tagen unterbrochenen Gespräche über die Strasse von Hormuz nicht wiederaufnehmen. Wenige Stunden zuvor hatte die US-Regierung Pläne für Mautgebühren auf den Schiffsverkehr in der Meerenge wieder zurückgezogen, was Beobachter als Eingeständnis werten, dass der Druck auf Iran nicht in dem Mass wirkt, wie erhofft. Grossbritannien, Frankreich und Deutschland riefen zur Deeskalation auf (BBC, WSJ, NZZ). Der Konflikt schwappt direkt auf die Schweizer Energiepreise über: Weil ein grosser Teil des weltweiten Öltransports durch die Strasse von Hormuz läuft, sind die Heizöl- und Treibstoffpreise in der Schweiz bereits in der ersten Juliwoche deutlich gestiegen.