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KI

KI-Agenten: Wenn Software selbst handelt

Vom Werkzeug zum Mitarbeiter — was passiert, wenn Programme nicht mehr nur antworten, sondern Aufträge übernehmen, Werkzeuge bedienen und Entscheidungen ketten.

Von der MacherPost-Redaktion 15.07.2026, 07:00 ♪ 33 Min Audio · 4'332 Wörter

Die Softwarebranche sortiert sich gerade. Manche Anwendungen laufen stabil, andere scheitern dokumentiert. Eine Bestandsaufnahme mit Stand Mitte Juli 2026.

Seit dem Sommer 2024 haben grosse Sprachmodelle begonnen, nicht mehr nur zu antworten, sondern selbständig Werkzeuge zu bedienen, Aufgaben zu zerlegen und Aktionen auszulösen. Mitte 2026 sind solche KI-Agenten in Pilotprojekten, in Kundenservice-Plattformen und in Coding-Tools angekommen, gleichzeitig scheitern sie bei mehrstufigen Aufgaben mit einer Regelmässigkeit, die in keiner Marketingbroschüre steht. Dieser Bericht trennt die belegten Erfolge von den dokumentierten Schwächen und fragt, was das für Unternehmen, Arbeitnehmer und die Schweiz konkret bedeutet. Die Antwort ist weder Verzückung noch Verweigerung, sondern eine klare Hierarchie der Reife.

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