Drei Konzerne zeigen, was die Schweiz heute kann: Konzernsitze gegen die Welt verteidigen, während die Produktion längst in den Absatzmärkten liegt.
Logitech, ABB und Schindler haben in ihren jüngsten Geschäftsjahren zusammen mehr als 40 Milliarden Franken umgesetzt und per Ende 2025 beziehungsweise März 2026 rund 186'600 Menschen beschäftigt. Bei Schindler arbeiten 4'541 Personen in der Schweiz, das sind 6,7 Prozent der Belegschaft. Logitech hält seinen Hauptsitz an der EPFL in Lausanne, betreibt aber rund 2'300 Personen in der Fertigung in Suzhou und Marketing-Teams an etwa 80 Standorten in mehr als 40 Ländern. ABB verteilt 111'890 Vollzeitäquivalente über mehr als hundert Länder, mit einem grossen Teil der Forschungsbasis in Baden, Turgi und Zürich. Was hier produziert wird, sind Eingabegeräte, Aufzüge und Industriesysteme. Was hier verkauft wird, ist Headquarters-Wertschöpfung: Vorstände, Konzernfunktionen, Forschungsleitungen und die Anbindung an die globalen Kapitalmärkte über SIX und Nasdaq. Dieser Befund ist nicht exotisch, er ist die Norm für die drei Schweizer Technologiekonzerne in den grossen Indizes.