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Sport

Wie Spitzensportler wirklich besser werden

Was die Trainingswissenschaft 2026 weiss, und warum der Sub-2-Stunden-Marathon, die Winterspiele in Mailand und die Schweiz in eine besondere Konstellation bringen.

Von der MacherPost-Redaktion 11.07.2026, 07:00 ♪ 33 Min Audio · 4'255 Wörter

Der Sub-2-Stunden-Marathon ist gefallen. Eine integrative Übersichtsarbeit zeigt, welches physiologische, technologische und trainingsmethodische Puzzle dafür zusammenkommen musste, und was davon für jeden gilt, der sich verbessern will.

Am 26. April 2026 lief der Kenianer Sabastian Sawe den London-Marathon in 1:59:30 Stunden. Es war die erste offiziell ratifizierte Zeit unter der Zwei-Stunden-Marke, vier Sekunden schneller als Kelvin Kiptums Weltrekord von 2:00:35 aus dem Oktober 2023, und fünf Sekunden unter Eliud Kipchoges inoffizieller Marke von 1:59:40 aus dem INEOS-Projekt 2019. Eine integrative Übersichtsarbeit, erschienen im Januar 2026 im European Journal of Applied Physiology, hat im selben Monat zusammengetragen, welche physiologischen, technologischen und ernährungsseitigen Voraussetzungen zusammenkommen müssen, damit ein Mensch offiziell unter zwei Stunden Marathon laufen kann. Das Bild, das sich daraus ergibt, ist nicht spektakulär neu, aber es ist präziser als je zuvor.

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