Der Freitag brachte eine Reihe schwerer politischer und wirtschaftlicher Signale: In Berlin zieht sich der Regierende Bürgermeister zurück, der Bundesrat in Deutschland winkt zwei grössere Reformen durch, und die Schweiz steht vor dem grössten Fussballspiel ihrer Geschichte. Gleichzeitig erreichen die Spannungen zwischen den USA und Iran eine neue Phase, und an den Märkten geben Gold und Weltaktien leicht nach.
Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft spielt am Samstag im WM-Viertelfinal gegen Argentinien und damit gegen Lionel Messi. NZZ und FAZ bezeichnen die Partie als das grösste Spiel der Schweizer Geschichte. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin hat in der Gruppenphase unter anderem den Mitfavoriten Spanien ausgeschaltet und reist nach einer starken Vorrunde mit grosser Erwartung nach Bünos Aires. Die Partie wird vom Schweizer Fernsehen SRF live übertragen, die Begeisterung im Land ist spürbar. (NZZ, FAZ)