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Wissenschaft

Exoplaneten: Die Suche nach der zweiten Erde

Was die grösste Planetenjagd der Wissenschaftsgeschichte wirklich liefert, was sie übersieht und warum Schweizer Institute den Takt angeben

Von der MacherPost-Redaktion 11.07.2026, 07:00 ♪ 33 Min Audio · 4'267 Wörter

Warum ausgerechnet das wichtigste Labor der Exoplaneten-Forschung gerade drei Hoffnungsträger verliert, einer übrigbleibt und die Schweiz der Hebel ist, an dem sich das Schicksal dieser Suche entscheidet.

Am 10. Juli 2026 listet das NASA Exoplanet Archive exakt 6.319 bestätigte Planeten ausserhalb des Sonnensystems. Eine beeindruckende Zahl und eine ehrliche Ernüchterung: Keiner davon ist eine zweite Erde. 87 Kandidaten sind klein genug und gerade kühl genug, dass Wasser auf der Oberfläche flüssig sein könnte, ein einziger Planet, der einen ähnlichen Radius und eine ähnliche Gleichgewichtstemperatur wie die Erde hat, ist noch nicht identifiziert. Wer verstehen will, wie nah die Wissenschaft an einer Antwort ist und warum sie trotz 6.319 Planeten so weit weg wirkt, muss bei einem System anfangen, das seit zehn Jahren als das wichtigste Labor dieser Frage gilt: TRAPPIST-1, 39 Lichtjahre entfernt im Sternbild Wassermann.

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