← Ausgabe N°138
Sicherheit

Wie ein Ransomware-Angriff abläuft: Von der Mail bis zum Lösegeld

Von der Phishing-Mail über die Doppel-Erpressung bis zum FBI-Key. Was Cybererpresser wirklich tun, warum ihre Werkzeuge inzwischen aus dem Internet zu mieten sind und wie sich Mittelständler und Privatmenschen verhalten müssen.

Von der MacherPost-Redaktion 10.07.2026, 11:00 ♪ 34 Min Audio · 4'404 Wörter

Was Cybererpresser konkret tun, warum ihre Werkzeuge inzwischen aus dem Internet zu mieten sind und an welchen drei Stellen Verteidigung wirklich greift.

Wer im Sommer 2026 in ein mittelständisches Unternehmen eingebrochen ist, hat dafür meistens keinen brillanten Hacker gebraucht. Er hat einen Klick gebraucht. Der deutsche Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zeichnen in ihren Lageberichten 2024 und 2025 unabhängig voneinander dasselbe Bild: In einer breiten Mehrheit der Fälle führt eine gut gemachte Phishing-Mail in ein funktionierendes Unternehmensnetz. Das BSI formuliert es in seinem Bericht 2024 ungeschminkt: «Eine bessere Umsetzung von Passwort-Richtlinien, die Nutzung von Multi-Faktor-Authentifizierung sowie die Einschränkung der Erreichbarkeit des internen Netzwerkes aus Webmail-Systemen heraus hätten Angriffe dieser Art und die Nutzung von gestohlenen Zugangsdaten in einigen Fällen verhindern können.»

7 Tage gratis weiterlesen

Der ganze Bericht. Mit Audio zum Hören.

Sie haben den Anfang gelesen. Testen Sie sieben Tage kostenlos: die komplette Tiefen-Recherche inklusive Audio-Fassung, jede Woche neue grosse Berichte aus 14 Themen und das volle Archiv. Kündigen Sie in der Testwoche, zahlen Sie nichts.

Jederzeit kündbar · Erinnerung vor Ablauf der Testphase · Bereits Abonnent? Anmelden

Noch nicht bereit? Holen Sie sich das kostenlose Morgen-Briefing — nur E-Mail, kein Konto nötig.

Mehr aus dieser Ausgabe

Weiterlesen

Alle 16 Themen →