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KI

Halluzinationen: Warum KI selbstbewusst lügt und was dagegen hilft

Wenn die Maschine eine Antwort erfindet, klingt sie nicht wie ein Irrtum, sondern wie ein Befund. Die Mechanik dahinter ist 2025 zum ersten Mal sauber erklärt worden. Was Anwender, Unternehmen und die Schweiz daraus machen können.

Von der MacherPost-Redaktion 10.07.2026, 07:00 ♪ 34 Min Audio · 4'433 Wörter

Im September 2025 haben Forscher erstmals sauber erklärt, warum Sprachmodelle Fakten erfinden. Die Mechanik ist seither kein Rätsel mehr, geändert hat sie sich nicht.

Sprachmodelle erfinden Fakten, weil das Training sie dafür belohnt. Das ist die Kernaussage eines Papiers, das Adam Tauman Kalai, Ofir Nachum und Edwin Zhang von OpenAI zusammen mit Santosh Vempala von der Georgia Tech im September 2025 unter dem Titel "Why Language Models Hallucinate" veröffentlicht haben. Die Erklärung ist statistisch, nicht mystisch. Wer versteht, warum Modelle halluzinieren, versteht, warum kein Anbieter der Welt eine Fehlerquote von null versprechen kann und warum die Verantwortung beim Anwender bleibt. Genau diese Frage steht Mitte 2026 auf der Tagesordnung: in Brüssel, in Bern, in jedem Unternehmen, das KI produktiv einsetzt.

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