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Wirtschaft

Inflation von innen: Wie Teuerung entsteht und wer sie am Ende bezahlt

Eine Spurensuche von der Tankfüllung über die Schweizer Miete bis zur Bilanz der Nationalbank — und warum die Schweiz bei null Prozent Leitzins gleichzeitig die tiefste Teuerung und das schwächste Wachstum im Europagebiet hat.

Von der MacherPost-Redaktion 10.07.2026, 07:00 ♪ 33 Min Audio · 4'354 Wörter

Die Schweizer Inflation stieg zwischen Februar und Mai 2026 von 0,1 auf 0,6 Prozent. Die Antwort auf die Frage, was diese Zahl bedeutet und wer sie tatsächlich trägt, hat weniger mit der Teuerung selbst zu tun als mit der Mechanik hinter ihr.

Im Juni 2026 liess die Schweizerische Nationalbank den Leitzins bei null Prozent und verwies auf einen Anstieg der Inflation, der laut ihrer Lagebeurteilung vom 18. Juni "hauptsächlich auf höhere Preise für Erdölprodukte" zurückgeht. Auslöser war die erneute Eskalation im Nahen Osten. Eine halbe Prozent Inflation klingt harmlos, zwei Jahre nach einer Welle, in der die Schweizer Teuerung 2,8 Prozent erreichte und im Euroraum über acht Prozent stand. Doch hinter dem kleinen Wert verbirgt sich die Frage, welche Komponenten den Schweizer Preisindex bewegen und wer den grössten Teil dieser Bewegung tatsächlich spürt. Dieser Bericht geht ihr nach.

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