Warum Vorhofflimmern das einzige medizinisch tragfähige Argument für Consumer-Wearables ist, und warum die Schweiz 2026 daran vorbeireguliert.
Vorhofflimmern ist die häufigste schwere Herzrhythmusstörung und eine der grossen vermeidbaren Ursachen für Schlaganfälle. Apple, Samsung und Garmin statten ihre Uhren inzwischen mit Funktionen aus, die diese Rhythmusstörung am Handgelenk erkennen, bevor sie Symptome macht. Genau hier, in der Früherkennung, liegt 2026 das einzige medizinisch tragfähige Argument für Consumer-Wearables. In der Schweiz aber reguliert weder Swissmedic noch das Datenschutzgesetz diesen Markt so, dass aus einem Hinweis am Handgelenk auch eine versorgungswirksame Diagnose wird. Dieser Bericht zeigt, was die Geräte heute wirklich können, wo die Technik an ihre Grenzen stösst, und warum sich daran politisch etwas ändern muss.