Biometrische Rasterfahndung, Palantir und die Frage, wem dein Gesicht in einer Datenbank gehört.
Am Dienstag, dem 7. Juli 2026, hat sich der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe mit dem bayerischen Polizeiaufgabengesetz befasst. Im Zentrum steht die biometrische Rasterfahndung: Software des US-Konzerns Palantir gleicht Live-Kamerabilder aus öffentlichen Räumen mit polizeilichen Datenbanken ab. Der zweite Verhandlungstag folgte am 8. Juli. Ein Urteil wird in einigen Monaten erwartet. Was dort entschieden wird, betrifft nicht nur Bayern. Es betrifft die gesamte Architektur biometrischer Überwachung in Europa.