Fünf westliche Energiekonzerne haben zwischen Frühjahr 2024 und Sommer 2026 ihre Strategie neu justiert. Renewable-Investitionen sinken, Upstream-Käufe steigen, ein Feld vor Guyana wird zur zentralen Wette der Branche. Eine Bestandsaufnahme.
Am 3. Mai 2024 schloss ExxonMobil die Übernahme von Pioneer Natural Resources ab, rund 60 Milliarden Dollar in eigenen Aktien. Damit verdoppelte der texanische Konzern seine Fläche im Permian-Becken, dem grössten Schieferölfeld der USA. Es war die grösste Energieübernahme seit über zwei Jahrzehnten. Die Botschaft an die Branche liess sich einfach lesen: Wer an der Spitze des Tisches sitzt, setzt wieder auf Förderung, nicht auf erneuerbare Zukäufe.