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KI

Das Training eines KI-Modells: Was Milliarden kosten und warum

Eine Spur durch Rechenzentren, Halbleiter und Stromnetze: der grösste Industrieausbau seit dem Manhattan-Projekt, belegt von Zahlen, nicht von Hoffnung.

Von der MacherPost-Redaktion 08.07.2026, 07:00 ♪ 39 Min Audio · 5'108 Wörter

Die Physik hinter dem Boom: Strom, Chips, Rechenzentren und Kapital. Die nüchternen Zahlen, die das Marketing überdeckt.

Im Mai 2026 mietet Anthropic, das teuerste private KI-Labor der Welt mit einer Bewertung von 965 Milliarden Dollar, die komplette Kapazität des grössten einzelnen KI-Rechenzentrums der Welt, xAI Colossus 1 in Memphis. Einen Monat später sichert sich Google Colossus 2 im benachbarten Southaven, Mississippi, bis 2029. Beide Deals zeigen, was die Branche Mitte 2026 antreibt: nicht Software, sondern Schwerstrom, Silizium und Kapital im Billionenbereich. Wer ein Frontier-Modell trainieren will, braucht heute eine Fabrik.

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