Die Schweizer Fussball-Nati steht nach einem 2:0 gegen Algerien erstmals seit 1938 in einer WM-Achtelfinal-Partie. In der Nacht fielen erneut russische Raketen auf ukrainische Städte, Kiew hat für heute Freitag einen Trauertag ausgerufen. In Katar beginnen nach Angaben aus Teheran indirekte Gespräche zwischen den USA und Iran. Der Tag im Überblick.
Die Schweizer Auswahl von Trainer Murat Yakin schlug am Donnerstagabend im BC Place von Vancouver den ehemaligen Yakin-Arbeitgeber Algerien souverän mit 2:0. Kapitän Granit Xhaka dirigierte das Mittelfeld und gab den Rhythmus vor, der zuletzt gegen Marokko auffällige Johan Manzambi traf erneut und krönte seine starke WM mit dem Führungstreffer. Xhaka bereitete den zweiten Treffer in der Schlussphase durch einen Steilpass auf einen eingewechselten Stürmer vor. Es ist der erste Sieg einer Schweizer Equipe in einer K.-o.-Runde an einer Männer-WM seit der damaligen Halbfinal-Qualifikation gegen das Deutsche Reich im Jahr 1938. Sportlich ist es eine Genugtuung nach jahrzehntelangem Scheitern an der Hürde der K.-o.-Spiele. Yakins Vertrag läuft nach der WM aus, eine Verlängerung gilt intern als wahrscheinlich.