Guten Morgen. Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kyjiw in der Nacht auf Donnerstag mit der bisher schwersten Drohnen- und Raketenwelle des gesamten Krieges überzogen. In Spanien steht derweil ein weiteres DACH-Team nach einer WM-Niederlage vor dem Flug nach Hause, und in den USA eskaliert der Streit zwischen Weissen Haus und Notenbank. Was den Tag über wichtig wird, im Überblick.
Russland hat Kyjiw in der Nacht auf Donnerstag mit nach ukrainischen Angaben über 600 Drohnen und Raketen angegriffen. Die Hauptstadt traf es so heftig wie nie seit Beginn des russischen Überfalls im Februar 2022. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem der verheerendsten Luftangriffe des gesamten Krieges. Internationale Medien berichten übereinstimmend von mindestens 20 Toten und Hunderten Verletzten, darunter viele Kinder. Mit der Steigerung der Angriffsintensität unmittelbar vor westlichen Sanktionsdebatten setzt Moskau ein deutliches Signal: Verhandlungsbereitschaft sieht anders aus. Die Schweiz hatte 2024 auf dem Bürgenstock den «Summit on Peace in Ukraine» ausgerichtet und ist über die Schutzmachtrolle in Moskau weiterhin indirekt eingebunden. (Reuters, NZZ, BBC)