Der Dienstagmorgen beginnt mit einem sportlichen Erdbeben aus der Karibik, den ersten Grand-Slam-Ergebnissen aus London und einem schwelenden Handelskonflikt zwischen Bern und Washington. An den Aktienmärkten treiben Wetten auf US-Zinssenkungen die Kurse, der Iran signalisiert neue Verhandlungsbereitschaft, der Supreme Court stärkt Trump in der Verwaltung, und das Schweizer Parlament befasst sich am Dienstag mit dem F-35-Kauf, der Hitzewelle und der umstrittenen Bundesrats-App.
Der DFB fliegt aus dem Turnier. Deutschland hat das Achtelfinale der Fussball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten gegen Paraguay im Elfmeterschiessen verloren. Nach 120 torlosen Minuten entschied erst das Penaltyschiessen die Partie, Paraguay trifft damit auf einen anderen Sieger aus dem Achtel. Schon in den Tagen zuvor hatte die deutsche Mannschaft nach indiskutablen Auftritten scharfe Kritik eingefahren, die Sportschau sprach von einem Totalausfall mit wenigen Lichtblicken. Für die DFB-Elf ist es nach der WM 2022 in Katar die nächste Enttäuschung bei einem grossen Turnier. Das frühe Aus hat personelle Konsequenzen: In Berlin steht die Trainerdebatte unmittelbar bevor (Sportschau, Ntv, Al Jazeera, Watson, 28./29.6.).