In der Nacht haben Israel und die Hisbollah nach US-Vermittlung eine Waffenruhe vereinbart, Donald Trump hat in Florida eine von Katar geschenkte neue Air Force One enthüllt, und der Bundesrat hat Bahnausbauprojekte im Volumen von 2,5 Mrd. Franken aus der mittelfristigen Planung gestrichen. Das Wochenende beginnt mit einem dichten geopolitischen, sportlichen und innenpolitischen Block.
Israel und Hisbollah: Waffenruhe nach toten Soldaten. Israel und die libanesische Hisbollah-Miliz haben sich am Freitagabend auf eine Waffenruhe geeinigt, wie die israelische Armee und die BBC übereinstimmend berichten. Die Einigung kam, nachdem die Sorge gewachsen war, die anhaltenden Gefechte könnten das im Grundsatz vereinbarte Ende des Krieges zwischen den USA und dem Iran untergraben. In den vergangenen Tagen hatte die Hisbollah nach israelischen Armeeangaben vier Soldaten im Libanon getötet. Die Militärführung in Tel Aviv bestätigte die Waffenruhe als in Kraft, liess aber verlauten, die eigenen Streitkräfte würden «unmittelbare Bedrohungen weiterhin entfernen». Der Hisbollah-Generalsekretär Naim Qassem erklärte derweil, das «Projekt, die Miliz zu zerschlagen, sei gescheitert». Die Waffenruhe ist ein erster, noch fragiler Baustein im Rahmen des Memorandum of Understanding zwischen Washington und Teheran (BBC, Spiegel).