Die Staats- und Regierungschefs der grossen Industrienationen haben sich am Genfersee demonstrativ hinter das amerikanisch-iranische Rahmenabkommen gestellt und zugleich neue Sanktionen gegen Moskau angekündigt. Derweil katapultiert der Börsengang von SpaceX den Konzern in die Top 5 der Welt, und der Swiss Market Index notiert so hoch wie nie.
Zum Abschluss des G7-Gipfels im französischen Évian-les-Bains haben sich die Staats- und Regierungschefs am Mittwoch hinter das amerikanisch-iranische Rahmenabkommen gestellt und einen «sofortigen und festen» Waffenstillstand im Libanon gefordert. Wie aus dem Communiqué hervorgeht, wird eine Koalition unter Führung Grossbritanniens und Frankreichs die Schifffahrt sichern, sobald die Strasse von Hormuz am Freitag wieder öffnen soll. Eine gemeinsame Erklärung sieht zudem verschärfte Sanktionen gegen Russland vor, insbesondere gegen den Öl- und Gassektor. Die Schweiz war als Gastgeberland nicht offiziell am Tisch, Bundespräsident Guy Parmelin durfte aber am Galadinner teilnehmen und traf am Rande des Gipfels unter anderem den US-Präsidenten Donald Trump, Bundeskanzler Friedrich Merz und den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski. Mit der Einladung Selenskis wollte Frankreich verhindern, dass Trump vor lauter Iran-Krieg das Interesse an der Ukraine verliert (Reuters, SRF).