Guten Morgen. Die Nacht brachte Bewegung in der Geopolitik: Aus Islamabad werden Durchbrüche in den USA-Iran-Gesprächen gemeldet. In der Schweiz laufen die Sicherheitsvorbereitungen für den G7-Gipfel in Évian-les-Bains auf Hochtouren, und der Bundesrat verschärft den Streit um das Frühfranzösisch an den Primarschulen. Die WM 2026 ist nach dem Eröffnungsspiel in Mexiko-Stadt auch für die Schweizer Gruppe eröffnet. An den Märkten legt der MSCI World leicht zu, Gold gibt nach.
Nach mehreren Runden in Islamabad haben sich die USA und Iran nach pakistanischer Vermittlung auf ein Rahmenabkommen verständigt. Das berichtet unter anderem die «Tagesschau» unter Berufung auf das pakistanische Aussenministerium. Inhaltlich soll es laut SRF und Tages-Anzeiger um eine begrenzte Anreicherung, Zollkonzessionen und die Freigabe eingefrorener Milliarden gehen. Die «NZZ» spricht von einem «Verwirrspiel» Trumps, da einzelne Punkte widersprüchlich kommuniziert wurden. Ein abschliessendes Abkommen ist noch nicht unterzeichnet; eine Reaktion aus dem Weissen Haus stand am frühen Samstagmorgen aus (tagesschau.de, SRF, 12.06.).