Warum die Kernkraft ab 2030 wieder zur wichtigsten Stromquelle der westlichen Welt werden kann – und was die Schweiz mit ihrer Ausstiegsentscheidung riskiert.
Frankreich plant 14 neue Reaktoren. China hat über 25 in Bau. Deutschland hat 2025 unter einem neuen Kanzler seine Blockade gegen die EU-Anerkennung der Kernkraft aufgegeben. In der Schweiz läuft mit dem Beznau-1-Reaktor das älteste noch produzierende kommerzielle Kernkraftwerk der Welt, genehmigt bis 2030. Das Paul Scherrer Institut hat im Mai 2026 weltweit erstmals passive Kühldaten für modulare Reaktoren ohne Pumpen gemessen, die Grundlage für eine komplett neue Reaktorgeneration. Und die erste Anlage, in der ein kommerzieller Fusionsreaktor Strom ins Netz speist, entsteht gerade im US-Bundesstaat Virginia. Sechs Sätze aus diesem Bericht. Jetzt der Reihe nach.