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Wissenschaft

Der Klimawandel in Zahlen: Was gesichert ist und was nicht

Zwischen Thermometer, Treibhausgasen und medialen Reflexen. Eine Bestandsaufnahme der harten Fakten, der echten Unsicherheiten und der Geschichten, die dazwischen liegen.

Von der MacherPost-Redaktion 13.06.2026, 07:00 ♪ 35 Min Audio · 4'502 Wörter

Der Thermometer zeigt es. Das Thermometer lügt nicht. Aber was es anzeigt, wird in Talkshows, Wahlkämpfen und Schlagzeilen seit Jahren anders erzählt, als die Daten es hergeben. Eine Bestandsaufnahme der harten Fakten, der echten Unsicherheiten, und der medialen Reflexe, die dazwischen liegen.

Das erste Kalenderjahr überhaupt, das mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau lag, war 2024. Die Weltorganisation für Meteorologie hat das im März 2025 bestätigt. Der Wert: 1,55 Grad Celsius, plus oder minus 0,13 Grad, gemessen gegen den Durchschnitt der Jahre 1850 bis 1900. 2024 ist damit das wärmste Jahr in 175 Jahren instrumenteller Aufzeichnung. 2025 lag laut NASA praktisch gleichauf, minimal darunter, innerhalb der Messunsicherheit. Drei Sätze, die in Talkshows seitdem als Todesurteil verkauft werden. Drei Sätze, die bei genauer Betrachtung etwas anderes sagen, als die meisten meinen. Was wirklich passiert ist, was die Daten tatsächlich belegen, und was der mediale Reflex daraus macht, darum geht es in diesem Bericht.

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