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Gold: Warum Notenbanken hamstern und was das über das Vertrauen ins Papiergeld verrät

Das älteste Geld der Welt, das jüngste Vertrauensproblem – und die unbequeme Frage, was passiert, wenn die Emittenten des Papiergeldes selbst auf das Metall setzen, das sie vor fünfzig Jahren verlassen haben.

Von der MacherPost-Redaktion 11.06.2026, 07:00 ♪ 34 Min Audio · 4'474 Wörter

Das älteste Geld der Welt, das jüngste Vertrauensproblem – und die unbequeme Frage, was passiert, wenn die Emittenten des Papiergeldes selbst auf das Metall setzen, das sie vor fünfzig Jahren verlassen haben.

Jede Notenbank der Welt kann Geld aus dem Nichts schaffen, aber ausgerechnet diese Institute haben in den letzten drei Jahren zusammen mehr als 3.000 Tonnen Gold gekauft, ein Mehrfaches der gesamten Schweizer Förderquote eines Jahrzehnts. Im November 2024 war es das fünfzehnte Jahr in Folge, in dem die offiziellen Goldreserven weltweit netto gewachsen sind; 95 Prozent der befragten Notenbanken erwarten, dass die globalen Goldreserven in den nächsten zwölf Monaten weiter steigen. Vor knapp hundert Jahren noch war das US-Dollar-Gold-Bindeglied das Fundament der Weltwährungsordnung; heute ist Gold offiziell ein "Relikt", inoffiziell der grösste Vertrauensspeicher, den die Finanzwelt noch hat. Drei Sätze aus diesem Bericht. Jetzt der Reihe nach – und warum sie alle drei stimmen.

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