Die US-Luftwaffe hat iranische Stellungen am Persischen Golf angegriffen, nachdem am Montag ein Apache-Hubschrauber über der Meerenge von Hormuz abgeschossen worden war. Teheran reagierte mit Gegenbeschuss auf US-Stützpunkte in Bahrain und Jordanien. Die Finanzmärkte reagierten verhalten, der DAX verlor 1,3 Prozent. In der Schweiz bestätigte das Bundesgericht die Mindestlöhne in Zürich und Winterthur.
Die US-Streitkräfte haben in der Nacht iranische Luftabwehrstellungen, Bodenstationen und Radaranlagen nahe der Strasse von Hormuz bombardiert. Das US-Militärkommando Centcom sprach von einer "proportionalen Antwort" auf den Abschuss eines US-Kampfhubschraubers vom Typ Apache am Montag. An Bord befanden sich zwei Crewmitglieder, die laut Pentagon von einer unbemannten Seeeinheit geborgen wurden. US-Präsident Donald Trump hatte den Iran zuvor öffentlich beschuldigt, das Fluggerät abgeschossen zu haben. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) erklärten, sie hätten 21 Ziele auf US-Basen in der Region angegriffen, darunter Stützpunkte in Bahrain und Jordanien. Die kuwaitische Armee meldete die Abfang eines Angriffs. (Quelle: BBC, 10.06.2026, 09:39)