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Mindset

Grit ist nur Gewissenhaftigkeit, und das reicht

Angela Duckworths Grit-Theorie war 30 Millionen Mal aufgerufen. Eine Meta-Analyse mit 66.000 Teilnehmern zeigt: Das Konzept ist statistisch leer. Was bleibt, ist eine alte Tugend.

Von der MacherPost-Redaktion 30.05.2026, 04:00 ♪ 5 Min Audio · 590 Wörter

Angela Duckworths Grit-Theorie war 30 Millionen Mal aufgerufen. Eine Meta-Analyse mit 66.000 Teilnehmern zeigt: Das Konzept ist statistisch leer. Was bleibt, ist eine alte Tugend.

Am 9. Mai publizierte Beyond Strength eine Analyse, die Angela Duckworths Imperium auf den Prüfstand stellt. Die Professorin an der University of Pennsylvania definiert Grit als die Tendenz, Interesse und Anstrengung für sehr langfristige Ziele aufrechtzuerhalten [1]. Mit dieser Definition baute sie ein Imperium auf. Ihr TED-Vortrag zum Thema hat 30 Millionen Aufrufe gesammelt [2]. Das Buch Grit: The Power of Passion and Perseverance wurde zum Bestseller. Die Botschaft war klar: Talent zählt wenig, wenn es an Beharrlichkeit mangelt. Der NBA-Star Shawn Bradley, 2,29 Meter gross und 14 Jahre in der Liga, diente Duckworth als Negativbeispiel [3]. Er hatte das physische Talent, scheiterte an der mentalen Disziplin.

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