Der Kupferbedarf wird durch den Energieübergang und die Nachfrage aus der KI-Industrie stark gesteigert, während der Halbleiterbedarf in Europa bis 2040 um den Faktor 2,4 ansteigen wird.
BHP investiert bis zu 12,7 Mrd. AUD bis 2032 in seltenen Erden und Kupfer in Südaustralien, mit Fokus auf Neodym, Praseodym und Erweiterung der Kupferproduktion. Die Zahl allein ist beeindruckend, doch sie signalisiert etwas Größeres: Der globale Kupferbedarf wird durch den Ausbau von KI-Infrastruktur und die Energiewende stark gesteigert, was zu strukturellen Engpässen im Markt führt. „Der weltweite Ausbau von KI-Infrastruktur entwickelt sich zunehmend zu einem neuen Treiber für den Rohstoffmarkt“, sagt Mike Henry, Chef von BHP, in einem Interview mit Reuters am 14. Mai. Seine Aussage ist nicht nur eine Feststellung — sie ist ein Hinweis auf eine tiefgreifende Veränderung, die sich bereits in den Produktionsplänen großer Konzerne widerspiegelt.