Christine Lagarde warnt vor Lohn-Preis-Spiralen. Die Fed-Protokolle zeigen eine gespaltene Bank. Am Wochenende gaben die Aktienindizes leicht nach.
Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, hat am Freitag in Frankfurt die Debatte um die Geldpolitik nach dem jüngsten Ölschock neu aufgerollt. Sie betonte, dass die EZB sich mental und strategisch neu aufstelle, um die Inflationserwartungen zu verankern. Lagarde verwies dabei auf die begrenzten Ölreserven und fragte öffentlich, wie lange die Nachfrage ohne künstliche Drosselung bedient werden könne [1].